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Tierisches im Dreiländereck: Tierparks und Zoos in der region

Der Arche-Park Merzig: Erholungs- und Informationsangebot der Kreisstadt Merzig neben dem Blättelbornweiher darf sich als „Archepark“ bezeichnen. Tierisches in Merzig, Weiskirchen, Saarburg, im luxemburgischen Bettembourg und in der französischen Gemeinde Amnéville.

Redaktion

Ein Foto am Gehege im Merziger Tierpark. 
Im Sommer befinden sich Schaf- und Ziegenböcke zur 
Landschaftpflege auf externen Weiden.
Ein Foto am Gehege im Merziger Tierpark.
Im Sommer befinden sich Schaf- und Ziegenböcke zur
Landschaftpflege auf externen Weiden. Foto: regiodrei

In Merzig, der Kreisstadt mit ihren rund 30.000 Einwohnern und 17 Stadtteilen an der Saar, gehört der Merziger Tierpark zu einem beliebten Ausflugsziel. Der im Jahr 1962 initiierte und später an seinen jetzigen Standort neben dem Blättelbornweiher verlegte Tierpark, beheimatet nun vorwiegend bedrohte Nutztierrassen. Die Wildtierhaltung wurde in den letzten Jahren reduziert. So hat der letzte Berberaffe das Gehege im Merziger Tierpark verlassen und ist, nach einem externen Quarantäne-Stopp, zu einem Tierpark in der Region ausgewandert. Seit der Urkundenüberreichung durch die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. im Jahr 2019 darf sich der Tierpark als „Archepark“ bezeichnen. Zu sehen sind: Thüringer Waldziegen, Sundheimer Hühner, Deutsche Karakul, Cröllwitzer Puten und Hinterwälder Rinder. Außerdem sind noch Südamerikanische Nasenbären, Turteltauben, Alpakas sowie Wellen- und Nymphen Sittiche im Merziger Tierpark. Freie Flächen sind für Bienen, Schmetterlinge und sonstige Insekten nutzbar gemacht worden. Der Besuch ist kostenfrei und barrierefrei zugänglich. Führungen und Unterricht für Schulklassen werden angeboten. Der Tierpark wird vom Interessen – und Fördergemeinschaft (IFG) Merziger Tierpark e. V. unterstützt. Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung der Parkanlage. Über die Website des Vereins ist es möglich, auch online zu spenden.

Externe Links zum Thema:

  • Website: www.merzig.de
  • Website: www.ifg-merzigertierpark.de

Stadt der Wölfe“ – Wolfspark-Werner Freund

Wolfspark in Merzig: Beim Besuch wird wegen der
Corona-Pandemie auch das Tragen einer 
Mund-Nasen-Schutzmaske empfohlen. Foto: regiodrei
Wolfspark in Merzig: Beim Besuch wird wegen der
Corona-Pandemie auch das Tragen einer
Mund-Nasen-Schutzmaske empfohlen. Foto: regiodrei

Den Namen „Stadt der Wölfe“ verdankt Merzig einem ungewöhnlichen Mann – dem Tier- und Verhaltensforscher Werner Freund. In weltweit einzigartiger Weise lebte er mehr als 30 Jahre als „Wolf unter Wölfen“ mit den wilden Tieren zusammen. Er teilte ihren Alltag und hat jeden der Wölfe mit eigener Hand großgezogen. Werner Freund war es, der in jahrelangen Feldstudien die sozialen Strukturen innerhalb der Rudel analysiert und verstanden hat. Nach vielen Jahren an der Seite von Werner Freund führt Tatjana Schneider dessen Lebenswerk in seinem Sinne fort und fungiert als Leiterin der Einrichtung. Eigentümer und Betreiber des Wolfsparks Werner Freund ist die Kreisstadt Merzig. Der Wolfspark umfasst 7 Gehege im Park und 1 Aufzucht/ Reservegehege. In den Gehegen leben Wolfsfamilien in einer Größe zwischen 2 und 6 Wölfen. Der Park ist ganzjährig geöffnet (09:00 -17:00 Uhr). Eine kostenlose Führung findet einmal im Monat statt. Parkmöglichkeiten bestehen in direkter Nähe zum Eingang. Hunde sind nicht gestattet. Der Besuch ist kostenlos. Der „Förderkreis Merziger Wolfsgehege e. V.“ unterstützt den Wolfspark Werner Freund.

Externe Links zum Thema:

  • Website: www.wolfspark-wernerfreund.de
  • Website: www.foerderkreis-wolfsgehege.de
Der Wolfspark in Merzig ist weit über die Grenzen der Region bekannt. Eigentümer und Betreiber des Wolfsparks Werner Freund ist die Kreisstadt Merzig. Auf dem Foto ist der Eingangsbereich der weitläufigen Anlage  zu sehen. Der Besuch ist kostenfrei. Foto: regiodrei
Der Wolfspark in Merzig ist weit über die Grenzen der Region bekannt. Eigentümer und Betreiber des Wolfsparks Werner Freund ist die Kreisstadt Merzig. Auf dem Foto ist der Eingangsbereich der weitläufigen Anlage zu sehen. Der Besuch ist kostenfrei. Foto: regiodrei 

Wild- und Wanderpark Weiskirchen-Rappweiler

Direkt in der Landschaft des Nordsaarlandes liegt dieser Wildpark. Im Park sind Rotwild und Damwild, Mufflons und Hirsche sowie Auerochsen und Wisente zusehen. Auch Ziegen gehören zum Tierbestand. Im Eingangsbereich befindet sich das Informationszentrum des Naturparks Saar-Hunsrück. Neben einem umfangreichen Informationsangebot bietet das Zentrum eine Dauerausstellung. Auf dem Gelände wird eine Auffang- und Pflegestation für Greifvögel und Eulen vorgehalten. Ein 5 km langer Weg, konzipiert vom BUND Saar und unterstützt durch die Saarland Sporttoto GmbH, der Gemeinde Weiskirchen und dem Naturpark Saar-Hunsrück, informiert an neun Stationen über die Wildkatze. Der Wildpark kann kostenlos besucht werden. Eine Einkehrmöglichkeit bietet das Wirtshaus „Wildpark-Alm“, das sich direkt am Eingangsbereich des Parks befindet.

Extrene Links zum Thema:

  • Website: www.wildpark-weiskirchen.de
  • Website: www.naturpark.org

Akrobatik in der Luft: Greifvogelpark in Saarburg

Der über die Region hinaus bekannte Greifvogelpark Saarburg liegt zwischen Saarburg und Mannebach. Eröffnet wurde im Jahr 2003 mit dem Ziel, bei den Besucherinnen und Besucher die Faszination für die Greifvögel durch “hautnahes Erleben” und fundierte Informationen zu wecken. Zahlreiche Greifvogelarten sind zusehen, wie z. B. Steppenadler, Adlerbussard, Schleiereule, Turmfalken, Weißkopfseeadler, Virginia Uhu, Schwarzmilan und einen Weißrückengeier. Flugvorführung gibt es täglich (ab 10 Personen) um 11:00 und um 15:00 Uhr. Auch weitere Tiere sind zu bewundern. So gibt es Gehege für Erdmännchen, Waschbären, Kaninchen und Schweine. Beliebt bei den kleinen Gästen sind Pony und Esel. Tierpatenschaften können übernommen werden. Geöffnet ist der Park von März bis November in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr (kein Ruhetag).

Externer Link zum Thema:

  • www.greifvogelpark-saarburg.de

Tiere und Märchenfiguren im Parc Merveilleux

Der Parc Merveilleux in Bettemburg ist der einzige Tierpark Luxemburgs. Zusehen sind fast 200 Tierarten aus den Kontinenten Afrika, Asien, Amerika, Australien und Europa. Große Zootiere sind nicht verteten. Weitere Attraktionen sind die begehbaren Tierhäuser Mahajanga und Amazonia. In einem Minnizoo können Kinder den Tieren hautnah begegnen. Bewegte Figuren entführen in die Welt der Märchen. Spiel und Abenteuer sind weitere Highlights. Der Park ist von Frühjahr bis Herbst geöffnet.

Externer Link zum Thema:

  • Website: www.parc-merveilleux.lu
Elefantengehege im Zoo d’Amnéville: Der Zoo ersreckt sich über 18 Hektar mit 2.000 Tieren aus fünf Kontinenten. Mehr als als 500.000 Besucher besuchen jährlich diesen Zoo im Nordosten Frankreichs. Foto: Archiv
Elefantengehege im Zoo d’Amnéville: Der Zoo ersreckt sich über 18 Hektar mit 2.000 Tieren aus fünf Kontinenten. Mehr als als 500.000 Besucher besuchen jährlich diesen Zoo im Nordosten Frankreichs. Für eine Autofahrt von Schengen aus mitten im Dreiländereck benötigt man für eine Autofahrt nach Amnéville, zum Beispiel über die kürzeste Strecke etwa 40 Minuten. Foto: Archiv

Zoo und Wildparks in der Großregion

Zoo

  • Zoo D’Amnéville, Website: www.zoo-amneville.com
  • Zoo Neunkirchen, Website: www.neunkircherzoo.de
  • Zoo Saabrücken, Website: www.zoo.saarbruecken.de
  • Eifel-Zoo, Website: www.eifel-tiergarten.de

Wildpark

  • Wild- und Erlebnispark Daun, Website: www.wildpark-daun.de
  • Eifelpark Gondorf, Wesite: www.eifelpark.de

Aktuelle Regeln zur Sicherheit und Vermeidung von Übertragungen des Corona-Virus sind in allen Anlagen aufgestellt und verbindlich.

Benutzte Textquellen:

  • Webseite: www.merzig.de/tourismus-kultur/sehenswuerdigkeiten/merziger-tierpark
  • Website: Website: www.wolfspark-wernerfreund.de
  • Website: www.foerderkreis-wolfsgehege.de
  • Website: www.parc-merveilleux.lu
  • Webseite: https://www.greifvogelpark-saarburg.de/unsere-vögel
  • Webseite: www.wildpark-weiskirchen.de
  • Zoo von Amneville, Zooführer 2018

Die Fotos auf dieser Seite stammen von regiodrei