Der Aussichtspunkt Elisensitz in Kastel-Staadt wurde wahrscheinlich um das Jahr 1833 errichtet. Die verfallene Stätte wurde im Jahre 2005 restauriert und ist heute ein beliebter Aussichtspunkt auf dem Hochplateau von Kastel-Staadt.
Von Karl Herbert Bruxmeier
Kastel-Staadt. Wer hätte gedacht, dass es hoch über dem Saartal so schön ist? Und so still! Selbst viele Besucherinnen und Besucher gehen an diesem besonderen Platz vorbei. Er liegt oben auf dem Hochplateau bei Kastel-Staadt, mitten umgeben von zahlreichen kulturhistorischen Stätten. Und wer im Winter kommt, findet Ruhe und Natur. Wer sich also eine kleine Auszeit gönnen will, geht zum Aussichtspunkt „Elisensitz“, unterhalb der Kirche Sankt Johannes der Täufer. Der Elisensitz war, so die Überlieferung, der Lieblingsplatz der Kronprinzessin Elisabeth von Bayern, Gemahlin des Kronprinzen Friedrich-Wilhelm von Preußen. Dieser ließ durch den preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel an dieser Stelle einen Aussichtspunkt errichten, der im Volksmund den Namen Elisensitz erhielt. Wahrscheinlich wurde der Platz um das Jahr 1833 errichtet. Die verfallene Stätte wurde im Jahre 2005 rekonstruiert. Es gibt eine schöne Sicht auf den Altfels. Fast zum Greifen nah ragt der runde Turm in die Landschaft hinein. Diese Felsformation liegt direkt auf der Strecke Traumschleife „Kasteler Felsenpfad“. Das Einzige, was man im Winter braucht: eine schneebedeckte Landschaft.
Extra: Kastel-Staadt ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell an. Sehenswert ein Keltenwall, die mittelalterliche Kirche mit Turm aus dem 12. Jahrhundert, ein römisches Kulttheater und die Klause auf einem Sandsteinfelsen hoch über der Saar. Ein archäologischer Rundwanderweg führt durch das Dorf. Die Traumschleife des Felsenpfad führt durch das Hochplateau von Kastel-Staadt mit imposanten Felsformationen.














Verendete Quellen:
Quellen:
- Klause Kastel auf der Webseite saar-obermosel.de/kultur/sehenswertes/klausekastelstaadt.html
- Hundert Jahre Königsgrab an der Saar, 1838-1938, N.Lackas, Eigenverlag,Trier
Aktualisiert/02.02.2026
