Trier (red) Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen lädt Dipl.-Ing. (Architektur) Marcus Horn zu einem Rundgang ein, der die architektonischen Spuren der Jahre 1935 bis 1955 in Trier sichtbar macht. Ausgangspunkt ist der Simeonstiftplatz mit der Museumsfassade im NS-Stil von 1938. Von dort führt der Weg über das heute weitgehend verschwundene jüdische Viertel am Stockplatz, vorbei am im Nationalsozialismus errichteten Hochbunker, zur neuen Synagoge und weiteren Stationen bis hin zur kleinen Judenpforte. Der Rundgang stellt die bis heute präsenten Bauprojekte des Nationalsozialismus den nahezu unsichtbar gewordenen architektonischen Zeugnissen jüdischen Lebens gegenüber. Beginn ist um 14 Uhr am Eingang des Stadtmuseums Simeonstift; die Führung dauert etwa 75 Minuten. Der Eintritt beträgt 8 Euro.
Vortrag im Stadtmuseum Simeonstift Trier zur jüdischen Geschichte Sonntag, 15. März 2026, 14 Uhr (Un)Sichtbar – Architektonische Stadtgeschichte von 1935 bis 1955 Stadtrundgang mit Dipl.-Ing. (Architektur) Marcus Horn Eintritt: 8 €.
Verwendet Quellen: Stadtmuseum Simeonstift Trier

