Himmlisch gut und teuflisch lecker: Die Trierer Scharfe Pampe ist Soße sowie Brotaufstrich zugleich und dient dem guten Zweck.
Von Karl Herbert Bruxmeier

Trier– Ein besonderer Geheimtipp war sie noch vor 2 Jahren. Mittlerweile ist sie als Trierer kulinarische Spezialität über die Region bekannt. Man konnte sie kürzlich an zwei Tagen an einem Stand auf dem diesjährigen Trierer Weihnachtsmarkt verkosten und mit nach Hause nehmen, aber auch selbstgestaltete Geschenkideen aus den Caritaswerkstätten ergattern. Hinter der Trierer scharfen Pampe steckt ein Teilhabeprojekt des Raphaelshauses einer Einrichtung des Caritas Trier e.V. Aber woher kommt das feurige Gemisch? Seinen Anfang nahm alles mit einem Kochangebot, das eine Mitarbeiterin für die Klientel des Raphaelshauses ins Leben gerufen hatte. Das Raphaelshaus, eine Institution für psychisch erkrankte Erwachsene, verfügt über eine Großküche, welche in gewisser Hinsicht als Ursprungsort der „Trierer scharfen Pampe“ anzusehen ist, obgleich das Originalrezept seinen Ursprung in Rom hat und über Sachsen-Anhalt an die Mosel gelangte. Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, wurden im Rahmen des Teilhabeprojektes die Herstellung intensiviert und der Verkauf gestartet. „Himmlisch gut und teuflisch lecker“ lautete der Slogan auf dem Glas mit 450 Gramm Inhalt. Mit scharfer Pampe kann fast alles verfeinert werden, egal ob es sich um Suppen, Gegrilltes, Fleisch, Fisch oder Käse handelt. Sie wird auch für Brotaufstrich oder Dip verwendet. Aktuell erhältlich ist die feurige Pampe in Trier im Weltladen der AG Frieden e.V. Pfützenstraße 1, in der Tourist-Information an der Porta Nigra, Simeonstraße 60, in der Sadri – Second Hand Boutique, Paulinstr. 57–79, in der Cafeteria des Brüderkrankenhauses, Nordallee 1, und im Raphaelshaus. Der Verkaufserlös kommt den Klientinnen und Klienten zugute.
Verwendete Quellen:
- Produktflyer Raphaelshaus, Trier
- Eigene Recherche

