Am Freitag, dem 14.11.2025, wurde auf dem Simeonstiftplatz die Reiterstatue, die seit Anfang Juli vor der Porta Nigra für die Landesausstellung „Marc Aurel“ geworben hatte, abgebaut. Noch bis Sonntag, 23. November, kann die Landesausstellung im Rheinischen Landesmuseum und Stadtmuseum Simeonstift besichtigt werden.

Trier. (red) Den Passanten bot sich ein imposantes Schauspiel vor der Porta Nigra. Knapp neun Tonnen schwer war die Reiterstatue des Marc Aurel, die per Lastkran in die Lüfte schwebte, um mit dem Lkw ihre Heimreise in die Niederlande anzutreten. OB Wolfram Leibe nutzte die Gelegenheit des Abtransports, um dem Leihgeber Caius Spronken seinen persönlichen Dank auszusprechen: „Dass diese herausragende Skulptur ihren Weg nach Trier gefunden hat, war ein echter Glücksfall“, so Leibe. „Und wir würden uns freuen, wenn sich im Zuge der Umgestaltung des Porta-Nigra-Vorplatzes ein ständiger Aufstellort für Marc Aurel finden ließe.“ Hierzu seien noch Gespräche mit dem Land, der UNESCO und weiteren Beteiligten nötig. Aber er könne versichern, dass vonseiten der Stadt der Wille vorhanden sei, dem römischen Kaiser eine Heimstätte in Trier zu finden. Der Abbau der Statue ist ein erster Vorbote für das nahende Ende der Ausstellungslaufzeit: Nur noch bis Sonntag, 23. November 2025, kann die Landesausstellung „Marc Aurel“ im Rheinischen Landesmuseum und Stadtmuseum Simeonstift besichtigt werden. Sie vereint internationale Leihgaben aus bedeutenden Museen und ist die erste große Ausstellung zum römischen Kaiser Marc Aurel. Bislang haben bereits über 100 000 Menschen die Ausstellung besucht.
Verwendete Quellen: Landesausstellung 2025 „Marc Aurel“
im Rheinischen Landesmuseum Trier und Stadtmuseum Simeonstift Trier

