Juryentscheidung für das Finale des Quattropole-Musikpreises in Metz steht fest – Preisverleihung am 8. April 2026

Die achtköpfige Jury hat entschieden: Die Finalistinnen und Finalisten der vierten Ausgabe des Quattropole-Musikpreises stehen fest. Sie werden im April in Metz auftreten und ihre Projekte präsentieren.

Metz – Der Quattropole-Musikpreis stärkt die grenzüberschreitende Vernetzung der Kulturszenen und erhöht die Sichtbarkeit des Städtenetzwerks Quattropole in der Großregion. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 8. April 2026, von 19 bis 22.30 Uhr im Salle de l’Esplanade, Arsenal Jean-Marie Rausch, 3 Avenue Ney, Metz, statt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und würdigt Künstlerinnen und Künstler der aktuellen Musik, die innovative Techniken nutzen und kreative Innovation in den Mittelpunkt stellen.

Für die diesjährige Ausgabe wurden folgende vielversprechende Talente ausgewählt:

Bernd Thewes für Trier

  • Der in Rheinland-Pfalz tätige Musiker und Komponist präsentiert sein Werk „CODE Figur auf Landschaft (Travestie)“, eine Komposition für Solo-Flöte mit erweiterter Spieltechnik und fünfkanaliger Klangprojektion. Das Stück ist dem Flötisten Dietmar Wiesner gewidmet.

THE NIGHT FM (Yliana Paolini) für Luxemburg

  • Die in Luxemburg lebende venezolanische Künstlerin, spezialisiert auf elektronische Musik und audiovisuelle Installationen, tritt mit ihrem Projekt „Whispers from the Glitch.exe – Beauty – Tremors“ an. Sie erforscht darin die emotionale Dimension des digitalen Lebens – das Warten, das Begehren und die unterschwelligen Spannungen technologischer Interaktionen.

Stefania Becheanu für Metz

  • Die Klangkünstlerin, Performerin und interdisziplinäre Komponistin reicht ihr Projekt „Rencontrer l’ours“ ein. Das musikalisch-performative Werk untersucht Angst und Gemeinschaftsbindung, inspiriert von rumänischen Ritualen. Musik und Bewegung verschmelzen zu einer hypnotischen, introspektiven Erfahrung.

Maria Teresa Treccozzi für Saarbrücken

  • Die aus Italien stammende und in Saarbrücken lebende Komponistin, Pianistin und Sounddesignerin präsentiert „HörbarZelt“. Die elektroakustische Performance und Klanginstallation thematisiert Identität, weibliche Perspektiven und kulturelle Vielfalt und schafft intime Räume des Zuhörens.
Reservierung sind möglich unter: : cmm.shop.secutix.com/selection/event/date?productId=10229724700706

Verwendete Quellen: Stadt Trier