Arzviller: Schiffshebewerk
Auf dem Rhein-Marne-Kanal: Schiffshebewerk Arzviller

Fahr mal hin – Wenn Schiffe in die Luft gehen

Ein Bauwerk, das sich bewegt: Schiffshebewerk Saint-Louis bei Arzviller – Canal de la Marne au Rhin

Von Redaktion

Schiffshebewerk Saint-Louis : Der Schrägaufzug in Fahrt nach oben.
Schiffshebewerk Saint-Louis : Der Schrägaufzug in Fahrt nach oben.

Lothringen/Vogesen/Frankreich. Im Departements Moselle zwischen Saint-Louis und Arzviller und dem Lothringischen Plateau und der Elsässischen Ebene, steht der Schrägaufzug des Schiffshebewerks Saint-Louis. Die Anlage ist ein Industriestandort und feiert im Jahr 2019 den 50. Jahrestag. 1969 wurde das Schiffshebewerk für den Verkehr freigegeben und die Fahrtzeit damit auf der Strecke Straßburg–Nancy um einen Tag verkürzt. Der 1853 eröffnete Rhein-Marne-Kanal hatte vor dem Bau des Schiffshebewerks den Höhenunterschied ab dieser Stelle mit einer Schleusentreppe von 17 Schleusen auf einer Länge von 4 km überwunden. Das Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzviller ist Teil des Rhein-Marne-Kanals. Der Betrieb ersetzt mit einem Höhenunterschied von 44,55 m 17 vormalige Schleusen zwischen Saint-Louis und Arzviller in Lothringen und dem Tal der Zorn.

Schiffshebewerk bei Arzviller: Nach einer Ampelschaltung beträgt die Zeit von der bergseitigen Einfahrt  bis zur talseitigen Ausfahrt etwa 40 Minuten, die Fahrzeit 18 Minuten.
Nach einer Ampelschaltung beträgt die Zeit von der bergseitigen Einfahrt bis zur talseitigen Ausfahrt etwa 40 Minuten, die Fahrzeit 18 Minuten.

Ein mit Wasser gefüllter Trog (41,5 x 5,5 Meter) nimmt die Schiffe auf und wird auf einer schiefen Ebene auf Rollen nach oben bzw. nach unten gezogen. Nach einer Ampelschaltung beträgt die Zeit von der bergseitigen Einfahrt bis zur talseitigen Ausfahrt etwa 40 Minuten, die Fahrzeit 18 Minuten. Das Hebewerk ist in der Lage, circa 40 Frachtschiffe pro Tag und Richtung zu schleusen. Der Schrägaufzug steht für Besichtigungen offen: Neben der Anlage kann der Maschinenraum besichtigt werden. Fahrten mit dem Schrägaufzug in einem Ausflugsboot werden angeboten. Bei einer Tour mit der Touristenbahn erfährt man mehr über die Welt der Binnenschifffahrt und den Flusstourismus. Heute wird das Abstiegsbauwerk hauptsächlich von Freizeitschiffen genutzt. Etwa 8000 Sportboote passieren das Hebewerk pro Jahr. Regio drei war dabei: bei einer Ab- und Aufstiegsfahrt mit Skipper Heinz Günter Ginsbach aus Brotdorf.

Tunnelfahrt bei Niderviller und Arzviller
In einem 314 km langen Kanal durchquert der Rhein-Marne-Kanal unterstützt von zahlreichen Schleusen, zwei Tunnels und weiteren Anlagen die Vogesen und ganz Lothringen. Die Durchstiche wurden 1850 und 1853 angelegt. Sie ermöglichen nur einen Einbahnverkehr in wechselnder Richtung und können mit eigener Motorkraft durchfahren werden. Die Sicherheit wird durch Ampelschaltung gewährleistet. Der Niderviller Tunnel misst 475 m, der Arzviller 2306 m.

Das Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzviller ist Teil des  Rhein-Marne-Kanals. Die Anlage ersetzt mit einem Höhenunterschied von  44,55 m 17 vormalige Schleusen zwischen Saint-Louis und Arzviller in  Lothringen und dem Tal der Zorn.
Das Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzviller ist Teil des Rhein-Marne-Kanals. Die Anlage ersetzt mit einem Höhenunterschied von 44,55 m 17 vormalige Schleusen zwischen Saint-Louis und Arzviller in Lothringen und dem Tal der Zorn.

Impressionen „Auf- und Abfahrt – Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzville – Tunnelfahrten

Textquellen:

  • Webseite: https://de.wikipedia.org/wiki/Schiffshebewerk_Saint-Louis/Arzviller
  • Webseite: https://www.plan-incline.com/presentation-du-site/