Hunsrück Viadukt

Eisenbahnviadukt bei Hoxel: Wertvolles Bauwerk der Eisenbahnzeitgeschichte im Hunsrück

Der Viadukt zwischen Hoxel und Deuselbach ist eine der höchsten eingeschossigen steinernen Eisenbahnbrücken in Deutschland. Der Wanderweg Saar-Hunsrück-Steig führt unmittelbar an Hoxel vorbei.

Von Redaktion

Der Viadukt zwischen Hoxel und Deuselbach.
Der Viadukt zwischen Hoxel und Deuselbach.

Morbach. (red) Wer den Saar-Hunsrück-Steig erwandert, kommt am Hoxel (nicht) vorbei. Diese Bezeichnung ist aber nun nicht ganz korrekt. Denn Hoxel ist eine Ortsgemeinde von Morbach, direkt am Rande des Idarwaldes und liegt 520 m über NN. Aber bei Hoxel liegt er nun, der imposante Eisenbahnviadukt, einsam in der schönen Landschaft, nicht mehr befahren, 160 m lang, 42 m hoch, zählt aber zu den höchsten eingeschossigen steinernen Eisenbahnbrücken Deutschlands. Die Strecke und damit das Eisenbahnbauwerk wurden 1903 in Betrieb genommen. 1976 fuhr der letzte Zug des Personenverkehrs über die mit acht Bögen überspannte Brücke. Sie war Streckenbestandteil der sogenannten „Hunsrück Bahn“, wie die Strecke von Simmern nach Hermeskeil genannt wurde. Derzeit gibt es Bewegung zum Thema: Die IG Nationalparkbahn Hunsrück-Hochwald setzt sich für die Bahnstrecke Türkismühle-Hermeskeil-Morbach-Büchenbeuren ein. Ziel ist die Erhaltung der Strecke. Außerdem soll ein touristischer Verkehr als weitere Attraktion zum Nationalpark eingerichtet werden.

Regulärer Zugverkehr zwischen Boppard und Emmelshausen

133 km Nebenbahnstrecke im Hunsrück und Hochwald ungenutzt. Die Trasse von Langenlonsheim nach Türkismühle ist noch vorhanden. Regulärer Zugverkehr im Hunsrück erfolgt derzeit durch die Hunsrückbahn von Boppard nach Emmelshausen. Andere Streckenverläufe wurden zu Radwegen umgebaut.

Textquellen: Webseite der Gemeinde Morbach/Webseite IG Nationalparkbahn Hunsrück-Hochwald e.V.