War der römische Kaiser Marc Aurel wirklich ein Philosoph auf dem Kaiserthron? Diese und weitere Fragen erörtert Dr. Anne Kurtze in einer spannenden Themenführung im Rheinischen Landesmuseum Trier.

Trier · (red) Heutzutage ist Marc Aurel vor allem als Autor der „Selbstbetrachtungen“ bekannt, die zu den meistgelesenen Büchern weltweit zählen. Das Werk zeugt von der Leidenschaft des antiken Herrschers für die Philosophie der Stoa. Hat dies aber auch seine Handlungen als Kaiser beeinflusst und ihn zu einem guten Herrscher gemacht? Diesen Fragen geht Dr. Anne Kurtze, Projektleitung des Landesausstellungsteils im Rheinischen Landesmuseum Trier, am Mittwoch, 3. September 2025, in einer abwechslungsreichen Führung nach. In 90 Minuten widmet sich die Themenführung der Frage, ob Marc Aurel wirklich ein Philosoph auf dem Kaiserthron war. Anhand von interessanten Informationen zur Epoche des antiken Regenten, seinem Leben und faszinierenden Exponaten wird ein Eindruck vermittelt, wie Marc Aurel als Kaiser und Privatmann handelte und worin sich die beiden Rollen unterschieden. Außerdem geht der Rundgang der Frage nach, ob seine Begeisterung für die Philosophie ihn zu einem guten Herrscher machte sowie ob und wie sie sich auf sein Handeln im Amt auswirkt.
Treffpunkt zur Führung ist das Museumsfoyer des Rheinischen Landesmuseums Trier. Tickets sind im Vorverkauf auf Ticket Regional oder an der Museumskasse erhältlich. Kurzentschlossene können bei
verfügbaren Plätzen an der Museumskasse Tickets erwerben. Weitere Informationen unter www.marc-aurel-trier.de (externer Link).
Verwendte Quellen: GDKE, Rheinisches Landesmuseum Trier

