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Die 20er im Fokus: Historische Perspektiven auf Trier, Luxemburg und Metz

Trier (red) Am Dienstag, 7. Juli, um 19 Uhr lädt das Stadtmuseum Simeonstift Trier zu einem Vortrag der Sozialhistorikerin Prof. Dr. Korinna Schönhärl ein. Unter dem Titel „Die 20er-Jahre in der Großregion“ beleuchtet sie, wie sich die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche der 1920er-Jahre zwischen Metz, Luxemburg und Trier auswirkten.

Die Epoche war weltweit geprägt von ungelösten Konflikten nach den Friedensschlüssen, umstrittenen Grenzen, Separatismus, dem Umgang mit Minderheiten sowie einer zunehmenden politischen Radikalisierung. Gleichzeitig entstanden neue internationale wirtschaftliche Verflechtungen. Schönhärl zeigt, wie diese globalen Entwicklungen in der Großregion sichtbar wurden – und schlägt damit den Bogen von der Welt- zur Regionalgeschichte.

Der Vortrag findet im Rahmen der Sonderausstellung „Die 20er – Goldene Zeiten, Dunkle Jahre“ statt. Der Eintritt kostet 8 Euro; Studierende erhalten im Rahmen von DiMiDo freien Eintritt.

Verwendete Quellen: Stadtmuseum Simeonstift, Trier