Teffpunkt Tresen. Die Trierer Kneipen im Wandel der Zeit. Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr.

(red) Trier ohne seine Kneipen – das wäre wie die Stadt ohne Porta Nigra. Seit Jahrhunderten prägen urige Schankstuben, studentische Treffpunkte und kultige Szenekneipen das soziale Leben der ältesten Stadt Deutschlands. Sie sind Orte des Austauschs, des Feierns und der Begegnung: Hier sitzen Studierende neben Alteingesessenen, Touristinnen neben Stammgästen; hier entstehen Geschichten, die oft länger bleiben als der letzte Gast. Vom 7. Mai bis 18. Oktober 2026 rückt der Junge Beirat diese lebendige Kultur in den Mittelpunkt. Seine Kabinettausstellung lässt die Trierer Kneipenszene mit Interviews, historischen Fotografien und ausgewählten Artefakten wieder aufleben. Die Schau führt durch legendäre Adressen vergangener Jahrzehnte, beleuchtet politische und studentische Treffpunkte und zeigt, welche Kneipen heute das Stadtbild prägen. Gleichzeitig macht sie sichtbar, wie stark diese Orte das kulturelle und gesellschaftliche Miteinander der Stadt beeinflusst haben – und warum sie bis heute unverzichtbar sind.
Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr, sind alle Interessierten eingeladen. Mitglieder des Jungen Beirats stehen vor Ort für Gespräche bereit und geben Einblicke in die Hintergründe der gezeigten Exponate. Im Kreuzgang entsteht zudem eine gemütliche Pop-up-Kneipe – mit Theke, frisch gezapftem Pils und alkoholfreien Alternativen. Dank der Unterstützung der Bitburger Brauerei kostenlos. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.
Verwendete Quellen: Stadtmuseum Simeonstift Trier

