Bildquelle: Trier Tourismus und Marketing GmbH

Neue Teilstrecke des Saar-Hunsrück-Steigs eröffnet: Wandern vom Heidenkopf bis in die Römerstadt Trier

Wanderer, die den Saar-Hunsrück-Steig in Richtung Trier begehen, gelangen nunmehr in die Innenstadt sowie zum Hauptbahnhof, anstelle eines Endpunktes oberhalb der Stadt.

Trier. (red) Der ca. 415 km lange Saar-Hunsrück-Steig, ein Fernwanderweg, nimmt seinen Anfang im saarländischen Perl an der Mosel. Durch den vielfältigen Naturpark Saar-Hunsrück führen 27 Etappen nach Rheinland- Pfalz. Danach führt er über die Hochlagen des Hunsrücks in den Nationalpark Hunsrück-Hochwald, bis er in Boppard am Rhein endet. Eine Abzweigung führte den Wanderer auch nach Trier. Auf rund sieben Kilometern führt nun eine neue und jetzt erheblich attraktivere Route vom Heidenkopf, vorbei an Tarforst, ins Aveler Tal – entlang der imposanten Weinbaudomäne Gut Avelsbach – und endet am Trierer Hauptbahnhof. Eine nachhaltige Weiterreise ohne Umwege und mehr Stadtnähe mit Aussicht auf die regionaltypische Natur- und Kulturlandschaft sind für Wanderfreunde jetzt die Vorteile.

Eröffnung einer neuen Teilstrecke des Saar-Hunsrück-Steigs. (v.l.n.r.): Markus Nöhl, Hasmik Garanian, Wolfram Leibe, Yannick Jaeckert, Werner Gorges, Lukas Antony, Heiko Nowak. Bildquelle: Trier Tourismus und Marketing GmbH.
Eröffnung einer neuen Teilstrecke des Saar-Hunsrück-Steigs. (v.l.n.r.): Markus Nöhl, Hasmik Garanian, Wolfram Leibe, Yannick Jaeckert, Werner Gorges, Lukas Antony, Heiko Nowak. Bildquelle: Trier Tourismus und Marketing GmbH.

Zum Auftakt der feierlichen Eröffnung schlug Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe, unterstützt von Jürgen Dixius (OB VG Saarburg-Kell) und Kulturdezernent Markus Nöhl, eine der markanten Steig-Plaketten in einen Wingertspfahl oberhalb der Domäne – ein symbolischer letzter Handgriff, der die neue Streckenführung offiziell schließt. Die Domäne mit ihrer typisch preußischen Architektur wacht seit dem späten 19. Jahrhundert über das Tal – und künftig auch über das Finale des Steigs, wo Wandernde neben Weinbergsausblicken eine regionaltypische Einkehr finden werden. Die Realisierung der neuen Streckenführung ist einer gemeinschaftlichen Anstrengung des Saar-Hunsrück-Steig e. V., der Stadt Trier sowie weiterer Partner in der umliegenden Region zu verdanken. Der Weg verbindet – geografisch zwischen Perl, Trier und Boppard, sowie kommunal: als Bindeglied mit Signalwirkung für die Region. Die neue Streckenführung verleiht dem Finale in Trier ein deutliches Profil: Das Aveler Tal fungiert als Pforte zur Stadt und veranschaulicht auf dem Weg, was die Region auszeichnet – ein inniges Zusammenspiel von Natur und Kultur. Wanderer, die den Saar-Hunsrück-Steig in Richtung Trier begehen, gelangen nunmehr in die Innenstadt sowie zum Hauptbahnhof, anstelle eines Endpunktes oberhalb der Stadt.

Verwendete Quellen: Trier Tourismus und Marketing GmbH.