Tunnel von Tavannes

Geschichte: Spurensuche in Verdun

Spurensuche in Verdun 

Verdun. Was hier aussieht, wie ein gewöhnlicher Eisenbahntunnel hat eine ungewöhnliche Geschichte. Es ist der Tunnel von Tavannes, in dem viele französische Soldaten bei der Schlacht um Verdun ihr Leben verloren haben. Der Tunnel diente als unterirdische Kaserne und als Munitions- und Materialdepot. Am 4. September 1916  kam es dort zu einer schweren Explosion. Verdun gilt immer noch als ein Symbol für das Grauen eines industrialisierten Massenvernichtungskrieges. Millionen Wurfminen und Artilleriegranaten verwüsteten das umkämpfte Gebiet. Ein Kriegsschauplatz ohne eine Waffenruhe mit Toten, Vermissten und Verletzten auf deutscher und französischer Seite. Die Schlacht um Verdun 1916 war ein grausamer Vernichtungskrieg. Das Schlachtfeld von Verdun ist ein einmaliges historisches Erbe. Das riesige Kampfgebiet trägt heute noch sichtbare Zeichen der  Kämpfe von 1916. Es ist ein Zeitzeugnis, welches in den Jahren zu nationalen Gedenkstätten ausgebaut wurde. Das ehemalige Schlachtfeld ist heute zu befahren und zu begehen. Wir haben für Sie eine Fotodokumentation zusammengestellt.
Sie zeigt einige Orte und Gebiete der Schlacht um Verdun. hb

Textquelle: Tourisme Meuse

 

Tunnel von Tavannes
Der westliche Eingang zum Tunnel von Tavannes. Zur Zeit der Schlacht gab es nur eine Röhre – die Rechte.
Das Beinhaus und Friedhof von Douaumont.
Beinhaus (Ossuaire)
Beinhaus (Ossuaire)
Trichterfeld beim Zwischenwerk Thiaumont.
Trichterfeld beim Zwischenwerk Thiaumont.
Hinweisschild zu den Retranchements x und Y.
Hinweisschild zu den Retranchements x und Y.
Informationstafel am Retranchement X.
PC 120 (FT1) Bunker.
PC 120 (FT1) Bunker.
Im Inneren von PC 120.
Im Inneren von PC 120.
Artilleriestellung zwischen PC 120 und Zwischenwerk "Kalte Erde".
Artilleriestellung zwischen PC 120 und Zwischenwerk „Kalte Erde“.
Das Zwischenwerk "Kalte Erde" (Ouvrage de Froideterre).
Das Zwischenwerk „Kalte Erde“ (Ouvrage de Froideterre).
Der von Artillerie umgewühlte Oberbau von "Kalte Erde".
Der von Artillerie umgewühlte Oberbau von „Kalte Erde“.
Trichterfeld in der Nähe der "Ouvrage de Froideterre",
Trichterfeld in der Nähe der „Ouvrage de Froideterre“.
Am "Unterstand 4 Schornsteine" - einem Abschnittsunterstand. Die Lüftungsschächte wurden von den Deutschen Soldaten fälschlicherweise als Schornsteine bezeichnet
Am „Unterstand 4 Schornsteine“ – einem Abschnittsunterstand. Die Lüftungsschächte wurden von den deutschen Soldaten fälschlicherweise als Schornsteine bezeichnet.
Denkmal für die gefallenen aliierten Soldaten.
Denkmal für die gefallenen aliierten Soldaten.
Der Französische Nationalfriedhof am Beinhaus.
Der Französische Nationalfriedhof am Beinhaus.
Fleury - ein während der Schlacht völlig zerstörtes Dorf.
Fleury – ein während der Schlacht völlig zerstörtes Dorf.
Eine nachträglich eingebaute "Chicane" im Gang des Fort de Vaux. Im Gegensatz zum Fort Douaumont fanden im Inneren des Fort Vaux schwerste Nahkämpfe statt.
Eine nachträglich eingebaute „Chicane“ im Gang des Fort de Vaux. Im Gegensatz zum Fort Douaumont fanden im Inneren des Fort Vaux schwerste Nahkämpfe statt.
Die Zwischenraumstreiche mit 2 7,5 cm Geschützen (Fort Vaux).
Die Zwischenraumstreiche mit 2 7,5 cm Geschützen (Fort Vaux).
Der Oberbau des Fort de Vaux - die Folgen des massiven Beschusses (sowohl von deutscher wie auch französischer Artillerie) sind deutlich erkennbar.
Der Oberbau des Fort de Vaux – die Folgen des massiven Beschusses (sowohl von deutscher wie auch französischer Artillerie) sind deutlich erkennbar.
Der Eingang des Fort Souville.
Der Eingang des Fort Souville.
"Der Löwe von Souville" - Denkmal an der Stelle des weitesten deutschen Vorstosses.
„Der Löwe von Souville“ – Denkmal an der Stelle des weitesten deutschen Vorstoßes.
Gedenkstein an der Stelle, an der Oberst Driant in den ersten Tagen des deutschen Angriffs fiel.
Gedenkstein an der Stelle, an der Oberst Driant in den ersten Tagen des deutschen Angriffs fiel.
Die "Batterie du Tunnel".
Die „Batterie du Tunnel“.
Die Ruine der Dorfkirche von Ornes - zerstört von deutscher Artillerie.
Die Ruine der Dorfkirche von Ornes – zerstört von deutscher Artillerie.
Informationstafel in Louvemont - ein weiteres vernichtetes Dorf.
Informationstafel in Louvemont – ein weiteres vernichtetes Dorf.
In Louvemont.
In Louvemont.
Bick nach Süden zum Beinhaus auf dem Thiaumont-Rücken.
Bick nach Süden zum Beinhaus auf dem Thiaumont – Rücken.
Im Bajonettgraben.
Im Bajonettgraben.
Im Dorf Douaumont - die Holzpfähle zeigen die Standorte der Häuser.
Im Dorf Douaumont – die Holzpfähle zeigen die Standorte der Häuser.
Das Fort Douaumont.
Das Fort Douaumont.
Blick vom Oberbau (Fort Douaumont) zum Kehlblockhaus.
Blick vom Oberbau (Fort Douaumont) zum Kehlblockhaus.
Die ehemalige Küche des Fort Douaumont.
Die ehemalige Küche des Fort Douaumont.
Gedenkkreuz am "deutschen Friedhof" im Fort Douaumont. Hinter der Mauer liegt der Gang zu den Frontwallkasematten I und II. In diesen wurden über 600 Opfer der Explosionskatastrophe vom 8. Mai 1916 bestattet.
Gedenkkreuz am „deutschen Friedhof“ im Fort Douaumont. Hinter der Mauer liegt der Gang zu den Frontwallkasematten I und II. In diesen wurden über 600 Opfer der Explosionskatastrophe vom 8. Mai 1916 bestattet.
Der Abri 320 (ein Abschnittsunterstand) unterhalb des Beinhauses. Beeindruckend das Trichterfeld.
Der Abri 320 (ein Abschnittsunterstand) unterhalb des Beinhauses. Beeindruckend das Trichterfeld.
Der Friedhof am Beinhaus.
Der Friedhof am Beinhaus.
Der "Löwe von Souville".
Der „Löwe von Souville“.
Fort de Vaux.
Fort de Vaux.